„Schneller und leichter Musik finden“ – das verspricht der Musiksuchdienst des Suchmaschinenriesen Google. Die Eingabe des Namens eines Interpreten, von Liedtiteln und aussagekräftigen Liedpassagen bringt bei den in den USA verfügbaren englischsprachigen Songs schnell den gewünschten Erfolg. Google durchsucht hierbei die Informationen verschiedener Partnerseiten wie imeem, lala und rhapsody.
Im europäischen Markt ist der Dienst noch nicht verfügbar, was die Angabe von Einkaufsmöglichkeiten der gefundenen Songs betrifft. Die Suche nach Songs ansich funktioniert bereits und und selbst uralte deutschsprachige Kamellen wie „Blau blau blau blüht der Enzian“ von „Heino“ werden auf Anhieb gefunden. Allerdings sind die Ergebnisse so unwesentlich „besser“ als in der normalen Google-Suche, dass ich persönlich nicht gerade vom Hocker gehauen werde.
Also muss ein weiterer Versuch her – diesmal mit einem aktuelleren Titel. Wie wäre es mit „Robbie Williams – Bodies“?
Irgendwie ist aber auch dieses Ergebnis jedoch überhaupt nicht besser als das über die normale Google-Suche.
Auch ist kein echter Vorteil darin zu sehen, bei der Onebox-Suche auf weniger Quellen zurückzugreifen, die Ergebnisanzahl minimal zu reduzieren und die dafür benötigte Zeit jedoch nach oben zu schrauben.
2860000 Einträge in 0,35 Sekunden bei der OneBox und 2990000 Einträge in 0,17 Sekunden in der Google-Suche überzeugen nun nicht wirklich. Wenn ich eine Musik-Suchmaschine nutze, erwarte ich eigentlich, dass ich nur einige wenige, aber gute Links als Ergebnis erhalte.
Hier lobe ich mir Seiten wie last.fm oder auch die Kaufseiten von Amazon oder auch iTunes. Hier sucht man und findet exakt das was man sucht.
Wer weiss, eventuell verbessert Google den Service ja noch bis zu der Zeit, in der er auch hier in Europa komplett gelauncht wird. Wer die Suche in der Zwischenzeit mal testen möchte kann dies unter http://www.google.com/landing/music/ tun.



















